Positionen

Junge Menschen brauchen eine Stimme.

Junge Menschen stellen einen gewichtigen Teil der Gesellschaft. Bei politischen Entscheidungen aber spielen sie selten eine Rolle. Viel wird über ihre Köpfe hinweg entschieden. In vielen Lebensbereichen herrscht Unsicherheit und Perspektivlosigkeit. Wer weiß z.B. schon, ob er oder sie nach der Schule einen Ausbildungsplatz erhält? Oder nicht doch zu den Hunderttausenden gehört, die Jahr für Jahr nach der Schule auf der Straße oder in Endloswarteschleifen enden. Die Politik ignoriert solche Probleme. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass junge Menschen und ihre Wünsche und Hoffnungen auf der politischen Agenda wieder eine tragende Rolle spielen.

Bildungspolitik anders machen!

PISA kam und ging, IGLU kam und ging. Doch trotz miserabler Zeugnisse für die Bildungspolitik der Bundesrepublik tut sich so gut wie nichts. Die Studien zeigten, dass der familiäre Hintergrund letztlich darüber entscheidend, wie weit man im Bildungssystem kommt. Mit anderen Worten: Wer reiche Eltern hat, landet am Ende auf dem Gymnasium und auf der Uni. Wer dagegen arme Eltern oder MigrantInneneltern hat, landet eher auf der Hauptschule und ohne Ausbildungsplatz am Ende auf der Straße. Soziale Unterschiede werden im Bildungssystem also zementiert. Die Lösung?! Da werden sogar noch Studiengebühren eingeführt, damit noch weniger Menschen aus ärmeren Schichten sich ein Studium leisten können. Die Bildungspolitik der BRD ist absurd. Ich möchte mich für ein kostenloses, frei zugängliches Bildungssystem einsetzen, dass keinen zurücklässt, dass soziale Unterschiede nicht zementiert, sondern hilft aufzubrechen.

Datenschutz Ernst nehmen!

Es war Benjamin Franklin, der sagte: “Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.” Wie Recht der Mann hatte! Wir erleben heute in der BRD, wie uns das Grundgesetz nahezu hinterrücks aus der Tasche gezogen und zerfleddert wird und wie unter dem Vorwand der Terrorismusabwehr wesentliche Grundfreiheiten immer weiter eingeschränkt werden. Überwachung und zunehmender Aushöhlung des Rechtsstaates muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Online-Überwachungssysteme richten sich letztlich niemals nur gegen vermeintliche Verbrecher, sondern gegen jeden. Wir brauchen eine Renaissance des Datenschutzes. Je eher, desto besser!

Nur wer sich einmischt, kann etwas verändern.

Träge zuhause rumsitzen und über die Verhältnisse meckern, ändert leider nichts. Aktives einmischen ist gefragt, wenn man politische Veränderung will. Selbst ein “Kreuz machen” bei der Bundestagswahl ändert erstmal nichts. Wir brauchen in Deutschland eine viel stärkere Protestkultur. So zeigte der Bildungsstreik durchaus, dass Mobilisierung auch hier zu Lande möglich ist gegen die katastrophalen Verhältnisse. Ich selbst mische mich schon seit Jahren in verschiedensten Bereichen für Veränderung ein. Mit der Kandidatur für den Bundestag will ich das fortsetzen. Für Veränderung reicht das natürlich noch nicht. Aber auch das kann ein Schritt von ganz vielen sein. Es gilt aber für jede und jeden: Wer dieses Land für zunehmend sozial ungerecht hält, wer denkt, dass Kriege keine Lösung, sondern das Problem sind, wer denkt, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit endlich in die Restmülltonne gehören, der muss am 27.09.2009 DIE LINKE wählen!